Leserbriefe der

vom 10.02.2010

Bewusst einkaufen

Zum Leserbrief »Es wird bewusst polarisiert und verallgemeinert» von Christian Schulz, Jabel, und Christian Carmienke, Dannenberg (EJZ vom 5. Februar)

Zur sicheren Existenzgrundlage für Massentierhalter: Wie fatal die Abhängigkeit für Landwirte von einem einzigen Erwerbszweig sein kann, haben die Milchbauern in jüngster Zeit schmerzlich erfahren. Zum Exportboom von Billigfleisch und zu subventionierten Nahrungsmittelexporten: Wie irrsinnig eine Handelsordnung ist, die zulässt, dass in Afrika dort gewachsene Agrarprodukte exportiert werden und die Ware, die im Lande bleibt für die Einheimischen, zu teuer ist (weil die billigen Nahrungsmittelimporte aus Europa die Preise verderben), liegt auf der Hand.

Darum die Bitten: Achten Sie auf das Herkunftsland des Gemüses, das Sie kaufen. Kaufen Sie es in der entsprechenden Jahreszeit aus unserer Gegend. Essen Sie um Ihrer Gesundheit willen nur zweimal pro Woche Fleisch. Damit entlasten Sie Ihren Geldbeutel - und haben ganz nebenbei etwas für den Klimaschutz getan. Ganz unideologisch. Logisch? Klar!

Elke Mundhenk,
Dannenberg

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